Kuschelparty und Polyamorie

Unsere Gesellschaft wandelt sich. Die zunehmend geforderte Flexibilität am Arbeitsplatz lässt immer weni­ger Zeit für Zweisamkeit. Soziale Strukturen bröckeln. Die Zahl der Singlehaushalte steigt. Die Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Geborgenheit auch.

Parallel dazu haben sich mit Kuschelpartys Formen zwischenmenschlicher Kommunikation entwickelt, die das Be­dürfnis nach Streicheleinheiten und körperlicher Nähe befriedigen, ohne ins Sexuelle abzuglei­ten. Gleichzeitig erlebt Polyamory (früher als „of­fene Beziehung“ bezeichnet) eine erstaunliche Renaissance.

Der Kurs geht der Frage nach, wie diese Bewegungen entstanden sind und welche Relevanz sie als alter­native Beziehungsformen, als Beziehungsersatz oder Ergänzung haben können.

Ob und wo der Kurs in diesem Semester angeboten wird, erfahren Sie in der rechts stehenden pdf-Datei mit den Kursterminen.